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Die Welt des späten
Mittelalters (1250 - 1400)
Das Ende der Luxemburger
und der Aufstieg der Habsburger Kaiserdynastie (1400 - 1517)
Die Reformation von
Luthers Anschlag der 95 Thesen bis zum Wormser Reichstag (1517 - 1521)
Der Dreißigjährige Krieg
(1618 - 1648)
Vom Westfälischen Frieden
(1648) bis zum Regierungsantritt Friedrichs des Großen (1740)
Der Aufstieg Preußens zur
europäischen Großmacht (1740 - 1763)
Die Französische
Revolution bis zum Ende der Diktatur Robespierres (1789 - 1794)
Deutschland in der Zeit der
Französischen Revolution und der Herrschaft Napoleons (1789 - 1815)
Restauration und
Revolution (1815 - 1830)
Monarchie und Bürgertum (1830
- 1847)
Die Revolution von
1848/49
Von der gescheiterten
Revolution 1848 bis zur Gründung des Deutschen Reiches 1871
Die Innen- und Außenpolitik
Bismarcks (1871 - 1890)
Das Deutsche Kaiserreich
von 1890 bis zum Ausbruch der Ersten Weltkriegs 1914
Die Industrielle
Revolution in England und Deutschland (1780 - 1914)
Europäischer
Kolonialismus und Imperialismus (1520 - 1914)
Der Erste Weltkrieg (1914 -
1918)
Der Weg zur Weimarer
Republik 1918 - 1919
Der Kampf um die Staatsgewalt
in der Weimarer Republik (1919 - 1933)
Die Machtübernahme der NSDAP
und die Errichtung der Diktatur Hitlers (1933 - 1939)
Der Zweite Weltkrieg (1939
- 1945)
Der Weg in die Teilung
Deutschlands (1945 - 1949)
Der Kalte Krieg: Vom
Kriegsende 1945 bis zum Bau der Berliner Mauer 1961
Die Ära Adenauer (1949 -
1963)
Die Kanzlerschaft Ludwig
Erhards 1963 - 1966
Kalter Krieg Teil 2: Von
der Kubakrise 1962 bis zur Auflösung der Sowjetunion 1991
Die Zeit der Großen
Koalition 1966 - 1969
Die Ära Brandt (1969 - 1974)
Die Kanzlerschaft Helmut
Schmidts (1974 - 1982)
Die Kanzlerschaft Helmut
Kohls von 1982 bis 1987
Die Kanzlerschaft Helmut
Kohls von 1987 - 1989
Der Weg zur
Wiedervereinigung Deutschlands (Teil I: Die DDR von den siebziger Jahren
bis zum Fall der Mauer im Jahr 1989)
Vom Fall der Berliner
Mauer bis zur deutschen Einheit (1989 - 1990)
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Der Zweite
Weltkrieg
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Die Großmächte am Vorabend des Kriegs
Der Krieg in Europa 1939/40
Der Krieg Deutschlands gegen die
Sowjetunion Der Vorstoß Japans nach
Süden 1941/42 Der
Zusammenschluss der Alliierten
Die militärische Wende in Europa 1942
Die militärische Wende im Pazifik
Die Konferenzen von Casablanca und Teheran
Der Zusammenbruch Italiens
Der Zusammenbruch Deutschlands
Die Konferenzen von Jalta und Potsdam
Der Zusammenbruch Japans
Literaturhinweise
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Weltpolitische Trends
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- Seit etwa 1870 haben
drei neue
Staaten die Bühne der Weltpolitik betreten:
Japan, Italien und Deutschland.
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- Gemeinsamkeiten dieser Staaten
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- Territoriale
Erwerbungen (Japan auf dem chinesischen
Festland und im Pazifischen Ozean, Italien
in Nordafrika und am Mittelmeer, Deutschland
in seinem Kolonialreich).
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- Enttäuschung über den
Ausgang des Ersten Weltkriegs.
Auch Japan und Italien hatten, obwohl sie zu
den Siegern gehörten, nicht alles bekommen,
was sie beanspruchten.
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- Wirtschaftliche
Rückschläge, die
sich seit 1929 durch die große Depression
verschärften.
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- Befreiung aus
bürgerkriegsähnlichen Zuständen durch
Abschaffung der Demokratie
und Ersatz
durch ein autoritäres Regime (Faschismus in
Italien seit 1922, wachsender Einfluss des
Militärs in Japan, Deutschland seit 1933).
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- Wiederaufnahme der
Expansionspolitik
der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg
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- Die
Westmächte (die
"alten" Großmächte) hatten ihren territorialen
Besitz nach dem Ersten Weltkrieg noch einmal
erweitert und dann das Ende der Erwerbungszeit
proklamiert. Der Völkerbund war ein Instrument zur
Bewahrung des territorialen
Status quo.
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- Die drei neuen Nationalstaaten
empfanden sich als "Habenichtse". Sie erhoben
sich gegen die Altbesitzenden, die ihnen den Platz
an der Sonne verwehrten.
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Neben diesen
objektiven Voraussetzungen
und Ursachen
für das Entstehen von Konflikten zwischen den
Staaten steht der unbedingte Wille Hitlers
zum Krieg. Es ist jedoch nicht vorstellbar,
dass ein einzelner Mensch eine friedliche Welt
in einen Krieg stürzen konnte. Zahlreiche
Bedingungen haben die Durchsetzung Hitlers
ermöglicht. |
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- Seit dem Ende des
Krieges mit
Russland (1905) ist Japan Großmacht in Ostasien.
Bereits während des Ersten Weltkriegs hat Japan
versucht, eine wirtschaftliche und politische
Machtstellung im Norden Chinas zu erhalten.
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- Im Friedensvertrag von 1919 wird
Japan gezwungen, sich mit der Übertragung der
deutschen Rechte in Kiautschou zu begnügen; die
Provinz Schantung muss geräumt werden.
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- Es verbleiben
zwei Auswege,
um die stetig wachsende Bevölkerung zu ernähren:
eine gesteigerte Industrialisierung oder der
kriegerische Weg imperialistischer Ausdehnung über
die Grenzen des nationalen Staates hinaus. Unter dem
Druck des Militärs beschließt die Regierung, die
Lösung ihres Problems in einer
imperialistischen
Machtausweitung zu suchen (seit 1931).
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- 1932: Unterwerfung der
Mandschurei. Proklamation
von "Mandschukuo" als unabhängigen Staat, der jedoch
völlig von Japan abhängig ist. Bis 1936 stieß die
mandschurische Armee Japans wiederholt - gegen den
Willen der Regierung - in chinesisches Gebiet vor.
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- 7. Juli 1937:
Beginn des Krieges gegen China (der Krieg
dauerte bis 1945). Die Sowjetunion, die USA und
Großbritannien unterstützen den chinesischen
Staatschef Tschiang Kai-schek mit Geld und
Materiallieferungen, greifen jedoch nicht in die
Kämpfe ein. Die Japaner erobern die Provinz Kanton.
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- Schrittweiser Übergang in das
Lager der Besiegten des Ersten Weltkriegs.
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- Italien gehörte zu den
Siegerstaaten des Ersten Weltkriegs, ist jedoch
von den Friedensverträgen enttäuscht.
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- Seit 1918 große wirtschaftliche
Schwierigkeiten (hohe Arbeitslosigkeit)
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- 1921: Sieg des Faschismus,
Mussolini (Ministerpräsident ab 1922) errichtet bis
1928 eine Diktatur.
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- Mussolinis Außenpolitik
zielt auf eine Erneuerung des 'Imperium Romanum' und
dessen Vormachtstellung im Mittelmeer.
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Bis 1935 weicht
Mussolini einem ernsten Konflikt mit den
Mittelmeermächten Frankreich und Großbritannien
aus. Von Jugoslawien erreicht er 1924 die
Überlassung von Fiume. Albanien wird
schrittweise zu einem Protektorat Italiens. Aus
Tripolis und der Cyrenaika wird die Kolonie
Libyen. |
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- 1935 beginnt Italien einen
Eroberungskrieg gegen das Völkerbundsmitglied
Abessinien. Der Einnahme von Addis-Abeba folgt
im Mai 1936 die Proklamation eines Kaiserreichs
Äthiopien in Personalunion mit dem Königreich
Italien. Der 'Abessinische Krieg' führt zu
einer Entfremdung zwischen Italien und den
Westmächten. Es entsteht ein Gegensatz zwischen der
- wenn auch zögernden - Sanktionspolitik der
Westmächte und der entgegenkommenden Neutralität
Hitlers.
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- 1937 verlässt Italien den
Völkerbund.
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- Der
Versailler Vertrag von
1919 sollte Deutschland an einem neuen Krieg
hindern. Es wurde fast vollständig entwaffnet und
einer strengen Kontrolle unterworfen. Die
Bedingungen dieses Vertrags wurde von vielen
Deutschen als ungerecht und unerträglich empfunden.
Die demographische Überlegenheit Deutschlands
über die anderen europäischen Völker war jedoch
erhalten geblieben, die wirtschaftliche und
industrielle Kapazität nicht zerstört.
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- Hitler verwirft die
friedliche
Revisionspolitik der Weimarer Republik. Er will
den Krieg gegen Russland mit dem Ziel, für die
Deutschen 'neuen Lebensraum' zu gewinnen.
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- Das
außenpolitische Konzept
Hitlers war, die Spannungen zwischen den
Siegermächten des Ersten Weltkriegs für seine Ziele
auszunutzen, indem er einige von ihnen, auf Dauer
oder vorübergehend, auf die Seite Deutschlands zog.
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- Spannungen zwischen der
Sowjetunion und
Frankreich:
Französische Sparer hatten vor 1917 Kapital
in der Sowjetunion angelegt, das die
bolschewistische Regierung nicht
zurückzahlen wollte.
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- Gegensätze zwischen
Frankreich und
Großbritannien in
der Kolonialpolitik.
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- Spannungen zwischen
Italien und den anderen
Siegermächten.
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Die
Großmächte am Vorabend des Krieges
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- Der deutsch-japanische Pakt von 1936
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- Japan war durch Gegensätze zu den
USA und zur Sowjetunion wirtschaftlich und politisch
isoliert.
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- Am 25. November 1936 wird
der Komminternpakt zwischen Deutschland und
Japan geschlossen mit dem Ziel, "gemeinsam zur
Abwehr gegen die kommunistische Zersetzung
zusammenzuarbeiten". Die Initiative ging vom
japanischen Heer aus, das sich eine Rückendeckung
für seinen Krieg mit China verschaffen wollte.
Geheimes
Zusatzabkommen: "Wohlwollende
Neutralität bei einem Angriff durch die
Sowjetunion".
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- Es lag im Interesse Hitlers,
Japan als Verbündeten gegen die Sowjetunion zu
gewinnen.
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- Die Achse Berlin - Rom (1936)
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- Die Annäherung zwischen
Deutschland und Italien erfolgte nur schrittweise.
Noch im April 1935 war Italien zusammen mit
Frankreich und Großbritannien Mitglied eines
Abwehrbündnisses gegen Hitler.
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- Beim
spanischen Bürgerkrieg
(1936 - 1939) unterstützte Italien
Franco in
seinem Kampf gegen die Linksregierung. Italien
erwartete verbesserte Positionen am Mittelmeer
(mare nostro).
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- Deutschland unterstützte Franco
mit dem Hintergedanken, eine
Annäherung an
Italien zu erreichen.
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- Am 1. November 1936 spricht
Mussolini in einer Rede von der
"Achse Berlin-Rom".
Damit wird eine Zeit deutsch-italienischer
Annäherung eingeleitet. Der
deutsch-italienische
Stahlpakt vom 22. Mai 1939 wird am 27.September
1940 zur Achse Berlin-Rom-Tokio erweitert.
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- Der Isolationismus in den USA
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- Mit dem Sieg gegen Mexiko (1848)
war die Expansion in Nord- und Mittelamerika
abgeschlossen. Zwischen 1867 und 1898 wurden in
vielen Teilen der Welt militärische Stützpunkte
errichtet.
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- Die amerikanische Außenpolitik
war bis zu ihrem Eintritt in den Ersten Weltkrieg
(1917) isolationistisch.
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- Nach dem Ersten Weltkrieg hatten
die USA keine territorialen Ziele mehr. Sie
wollten Frieden auf der Welt damit sie unbehindert
Handel treiben und ihre Kapitalinteressen wahren
konnten. . Das Hauptaugenmerk lag auf der
Erhaltung des Status quo.
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- Großbritannien und Frankreich
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- Ziel Großbritanniens war es von
jeher gewesen, die Vorherrschaft eines Staates
auf dem Kontinent zu verhindern. Vor allem sollten
die Niederlande nicht in den Besitz der auf dem
Kontinent herrschenden Macht geraten. Von einer
kontinentalen Hegemonie befürchteten sie u. a.
Einschränkungen für ihre Wirtschaft.
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- Im Jahr 1938 waren beide Staaten
aus wirtschaftlichen, militärischen und auch
mentalen Gründen nicht kriegsbereit. Ein
Kriegsausbruch in diesem Jahr wäre für sie ein zu
hohes Risiko gewesen.
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- Großbritannien ging erst 1938 zu
einer Aufrüstungspolitik über. Infolge des
militärischen Rückstands gegenüber Deutschland galt
es, einen Kriegsbeginn im
Jahr 1938 zu
vermeiden.
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- Ziel der britischen und
französischen Politik war es daher, Deutschland in
eine Vertragsverpflichtung so einzubinden, dass es
nicht mit dem Krieg beginnen konnte. Die
"Appeasement-Politik"
war also nur eine
Notlösung, die für die Zeit der Aufrüstung gedacht
war (keinesfalls eine Schwäche!).
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- Territoriale Expansion,
Ziel war das Vordringen zu den Meeren (Ostsee,
Schwarzes Meer, später Pazifik). Die
Expansionswünsche in Asien und Europa waren nicht
voll erfüllt worden. Keine überseeische Expansion.
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- Territoriale Verluste
nach dem Krieg mit Japan 1904 und 1917. Ziel,
die verloren gegangenen Territorien
wiederzugewinnen.
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- Nach dem Ende des Ersten
Weltkriegs war die Sowjetunion
außenpolitisch
isoliert. Zur Friedenskonferenz im Jahre 1919
war sie nicht eingeladen worden. Auch in den
Völkerbund konnte sie nicht eintreten. Ursache war
die Ablehnung der russischen Revolution von
1917 sowie die Angst vor einer kommunistischen
Weltrevolution.
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- Konflikt mit Frankreich
durch Nichtzurückzahlung der französischen Kredite
(Schädigung der französischen Sparer).
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- Enttäuschung über Deutschland
nach dessen 'Konsultativ- und Freundschaftspakts'
mit Polen im Jahre 1934. Die Folge war eine
Annäherung an die Westmächte: Wiederaufnahme der
diplomatischen Beziehungen zu den USA, 1934 Eintritt
in den Völkerbund, 1935 Beistandspakt mit
Frankreich.
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- 23./24. August 1939:
Hitler-Stalin-Pakt.
Erneute Annäherung an Hitler. Nichtangriffspakt
(genau: Einvernehmen, dass dann, wenn ein anderer
Staat Deutschland angreift, die Sowjetunion
nicht einschreiten wird). Stalin wollte mit diesem
Vertrag den Zusammenschluss Deutschlands mit den
Westmächten vermeiden. Geheimes Zusatzprotokoll über
die Aufteilung der Interessensphären in Polen
(Teilung an der Weichsel).
Hitler erwartete,
dass eine Verbindung mit der Sowjetunion die
Westmächte bei einem Angriff auf Polen abschrecken
würde, einzugreifen.
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- Stalin
rechnete nach einem deutschen Angriff auf Polen mit
einem längeren Krieg zwischen Deutschland und den
Westmächten, bei dem sich die Staaten im Westen
"zerfleischen" würden - der richtige Boden für eine
kommunistische Weltrevolution.
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- Die Sowjetunion fühlte sich auch
von Japan bedroht. 1939 kam es im
mongolischen Grenzgebiet zu militärischen
Konflikten. Stalin rechnete mit einem Krieg gegen
Japan, nicht jedoch mit einer Front im Westen.
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- Die Sowjetunion war noch 1939 im
Westen nicht
kriegsbereit und auch
nicht kriegsfähig.
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Der
Krieg in Europa 1939 / 1940
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- In der Nacht zum
1. September
1939 täuschten SS-Männer in polnischen Uniformen
einen Überfall auf den deutschen Rundfunksender
Gleiwitz in Oberschlesien vor. Damit sollte ein
Anlass für den deutschen Angriff geschaffen werden.
Gegen 4:45 Uhr eröffnete ein deutsches
Schlachtschiff im Hafen von Danzig das Feuer auf ein
polnisches Munitionslager. Nur wenige Stunden später
überschritten deutsche Truppen die polnische Grenze.
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Polen hatte die
Forderung des deutschen Außenministers
Ribbentrops nach einer Wiedereingliederung
Danzigs in das Deutsche Reich sowie eine
exterritoriale Autostraße und Eisenbahnlinie zu
dem seit 1919 abgeschnittenen Ostpreußen
entschieden abgelehnt. Hitler hätte Polen auch
ohne die Ablehnung angegriffen; er wollte den
Krieg. |
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- 3. September:
Kriegserklärungen Großbritanniens und
Frankreichs an Deutschland (noch keine
Kriegshandlungen).
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Großbritannien
hatte sich am 31. März 1939 bereit erklärt, den
Bestand Polens zu garantieren. Dieses Angebot
wurde auf polnischen Wunsch in einen
zweiseitigen Garantievertrag umgewandelt.
Frankreich schloss sich dem Vorgehen
Großbritanniens an. |
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- 5. September:
USA verkündet Neutralität.
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- Sowjetunion
bleibt neutral, beginnt jedoch am
17. September
mit dem Einmarsch in das ostpolnische Gebiet.
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- 27. September:
Kapitulation Warschaus (ungleiche
Kräfteverhltnisse, am 6. Oktober 1939 Ende der
letzten Widerstandshandlungen)
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- 28. September:
Deutsch-sowjetischer Vertrag zur Neuregelung Polens
(Freundschaftsvertrag). Die Grenze wird weiter
östlich gezogen, als im Vertrag vom August 1939
vorgesehen war. Deutschland tritt das an Ostpreußen
grenzende Litauen an die Sowjetunion ab. Keine
Neubildung eines polnischen Staates.
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- Finnland,
bis 1917 zum russischen Reich gehörig, lehnte russische
Stützpunkte auf seinem Gebiet ab.
Überfall der
Sowjetunion auf Finnland am 30. November 1939; am
14.Dezember 1939 wird die Sowjetunion aus dem Völkerbund
ausgeschlossen. Als Franzosen und Engländer im Frühjahr 1940
damit beginnen, durch das nördliche Norwegen (über Narvik)
in den Kampf einzugreifen, bricht die Sowjetunion den Kampf
ab. Es kommt zu einem Kompromissfrieden: Finnland behält
seine Unabhängigkeit.
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Die Sowjetunion eröffnet
den Krieg gegen Finnland mit geringem Kräfteeinsatz.
Infolgedessen dauert es überraschend lange, ehe das
Übergewicht der russischen Truppen fühlbar wird. Dadurch
wird die Neigung Deutschlands, die militärische Macht
der Sowjetunion zu unterschätzen, verstärkt.
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- April - Juni 1940:
Deutsche Besetzung Dänemarks (kampflos) und
Norwegens.
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- Bereits am 10. Oktober 1939 hat
der Oberbefehlshaber der Marine,
Großadmiral
Raeder, Hitler auf den Nutzen von Stützpunkten
an der norwegischen Küste für die Seekriegsführung
hingewiesen. Weitere Gründe für den Nordfeldzug:
Benutzung Norwegens als Durchgangsland der
kriegswirtschaftlich wichtigen schwedischen Erze,
Angriffsbasis für den Luftkrieg gegen
Großbritannien.
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- 28. März 1940:
Die
Alliierten beschließen, norwegische Gewässer zu
verminen um sie für deutsche Schiffe zu sperren.
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- Norwegen
leistet Widerstand, die deutsche Marine erleidet
schwere Verluste. Die schwachen englischen und
französischen Unterstützungskräfte können die
Niederlage der norwegischen Armee nicht verhindern.
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- Am 7. Juni 1940 ziehen
sich die Alliierten aus Norwegen zurück.
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- 10. Mai 1940:
Beginn des Westfeldzugs.
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Hitler
entscheidet sich für einen Plan des
Generals
von Manstein, der einen Durchbruch starker
Kräfte am Nordende der Maginotlinie vorsieht
("Scherenschnitt"). Der Angriff soll vom
Waldgelände der Ardennen ausgehen, bei Sedan
nach Westen über die Maas vorstoßen und über die
Somme der Kanalküste zustreben. Strategisches
Ziel ist die Trennung der feindlichen Kräfte
(Franzosen, Holländer und Belgier sowie
englische Expeditionskorps) von der Hauptmasse
des französischen Heeres, das südlich davon an
der Maginotlinie steht. |
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- Am
15. Mai 1940
kapituliert Holland, am 20. Mai wird die
Kanalküste von deutschen Panzern erreicht. Die Front
der Alliierten ist gespalten. Belgien kapituliert am
28. Mai.
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- Bei
Dünkirchen werden die
noch im Norden stehenden britischen Kräfte
eingekesselt. 28. Mai 1940: Hitler lässt den Einsatz
von Panzerdivisionen nicht zu, da er fürchtet, große
Verluste könnten sie im Endkampf gegen Frankreich
schwächen. Am 4. Juni wird Dünkirchen eingenommen.
Bis dahin waren 340.000 britische Soldaten ohne
Waffen nach England zurückgebracht worden.
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- Am
5. Juni 1940 bricht die
französische Abwehrfront vor dem deutschen Angriff
zusammen. Am 14. Juni
ziehen die deutschen
Truppen in das geräumte Paris ein.
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Deutsche
Truppen in Paris |
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- Die Regierung des
Marschalls
Pétain bittet am
17. Juni um
Waffenstillstand.
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Philippe
Pétain (1856 - 1951)
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- Am
22. Juni 1940
unterzeichnet die Regierung Pétain den
Waffenstillstand von Compiègne.
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- Mit dem Zusammenbruch
Frankreichs innerhalb von sechs Wochen
erreichte Hitler den Gipfel seiner Macht. In
Deutschland begann man an sein
Feldherrngenie zu glauben; seinen weiteren
Schritten wurde kaum mehr Widerstand
entgegengesetzt.
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- Mit Frankreich war eine
Großmacht aus dem Krieg
ausgeschieden. Auch die Niederlande, Belgien
und Luxemburg waren besiegt. Als
Kriegsgegner Deutschlands war nur noch
Großbritannien und Länder des
Commonwealth übrig geblieben.
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- Der Kriegseintritt Italiens
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- Am
10. Juni 1940 trat
Italien auf der Seite Deutschlands in den Krieg ein.
Nach dem Erfolg des Frankreichfeldzugs setzte
Mussolini auf den Sieg Deutschlands.
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- Bereits am
11. Juni kam es
zu Kämpfen an der französisch-italienischen Grenze
(Menton, Nizza) mit dem Resultat, dass Frankreich
nun auch mit Italien einen Waffenstillstand
schließen musste (22. Juni). Italien erhält Land in
Südfrankreich.
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- Am
5. August greift
Italien Britisch-Somaliland an (von
Großbritannien freigegeben). Sperrung des Suezkanals
klappt nicht. Bei einem Gegenangriff der Briten
im Januar 1941 ging Afrika wieder verloren.
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- 28. Oktober 1940:
Italien greift bei Überschätzung der eigenen
Streitkräfte Griechenland an um Besitzungen
an der Adria zu erlangen. Die Briten kommen den
Griechen zur Hilfe (sie wollen den Zugriff auf das
rumänische Erdöl offen halten).
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- 9. Dezember 1940:
Italien greift Ägypten an. Gegenangriff
Großbritanniens. Hitler entsandte Afrikakorps um den
in Schwierigkeiten geratenen italienischen Truppen
zu helfen.
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- 6. April 1941:
Deutscher Angriff auf Griechenland
und Jugoslawien zur Unterstützung für das in Not
geratene Italien. Dieser Angriff führt zum - von
Hitler zu diesem Zeitpunkt nicht vorgesehenen -
Balkanfeldzug.
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- Im
Juni 1940 benutzt die
Sowjetunion die Bindung Deutschlands im Westen, um
die baltischen Staaten (Estland, Lettland,
Litauen) zu besetzen und kommunistische Regierungen
einzusetzen.
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- Ebenfalls im Juni 1940 zwingt die
Sowjetunion Rumänien zur Abtretung von
Bessarabien und Teilen der Bukowina.
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Bei der
Aufteilung der Interessensphären war dies nicht
mit Deutschland abgesprochen gewesen. Dadurch
entsteht ein neuer Konfliktherd zwischen
den beiden Staaten, zumal eine enge
wirtschaftliche Bindung Deutschlands mit
Rumänien besteht. |
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- Deutschlands Weg nach Russland
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- Nach der Niederwerfung
Frankreichs plant Hitler einen
Expansionskrieg im
Osten. Die Hoffnung auf ein Bündnis mit
Großbritannien wird nicht erfüllt.
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- Durch Eroberungen und Verträge
war ein zusammenhängender
Kontinentalblock
entstanden, der von Deutschland und Italien über die
Sowjetunion bis nach Japan reichte. Er bot die
Möglichkeit, dass sich die Partner nicht nur
wirtschaftlich unterstützten, sondern auch gemeinsam
gegen das Britische Weltreich - den einzigen
Gegner - antraten.
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- Hitler erwog nicht, von der
Blockmacht Gebrauch zu machen. Durch die
Aufrüstung (und den Krieg) gegen Russland sprengte
er den Block und somit die Aussicht, den Krieg gegen
Großbritannien zu gewinnen.
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Hitler beriet
sich fast nie in einem Gremium. Hitler hatte
keinen Führungsstab. Nur wenige wussten von
seiner Entscheidung, in die Sowjetunion
einzumarschieren. |
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- 3. Juli 1940:
Britische Schlachtschiffe vernichten
einen Teil der französischen Flotte vor Mers el
Kebir.
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- 5. Juli:
Frankreich bricht die diplomatischen Beziehungen zu
Großbritannien ab.
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- 16. Juli:
Weisung Hitlers zur Vorbereitung einer Landung in
Großbritannien am 22. September 1940.
Am 17.
September verschiebt Hitler die Landung auf
unbestimmte Zeit.
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Eine Landung
wurde nie versucht, da die deutsche Marine nicht
in der Lage war, genügend Bodentruppen
abzusetzen. |
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- 13. August: Beginn der
Luftschlacht über Großbritannien (als
methodischer und regelmäßiger Angriff wegen zu hoher
Verluste im Spätherbst abgebrochen).
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- 18. Dezember: Weisung
Hitlers zum Krieg gegen Sowjetunion auch vor
Beendigung des Kriegs mit Großbritannien. Durch die
Zerschlagung der Sowjetunion soll Großbritannien
endgültig entmutigt werden.
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- Hitler nahm an, dass die
Sowjetunion auf einen Angriff nicht vorbereitet sei
- doch Stalin rüstete bereits auf.
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- Der
Angriff Italiens auf
Griechenland am
28. Oktober 1940 führte
zu einer Landung britischer Truppen in Griechenland.
Dieser Umstand und die Niederlage Italiens in
Albanien bewegen Hitler dazu, Anfang 1941 einen -
vorher nicht geplanten -
Feldzug gegen
Griechenland einzuschalten. Bedrohung der
kriegswichtigen rumänischen Petroleumfelder durch
die englische Luftwaffe. Der geplante Angriff auf
die Sowjetunion musste verschoben werden.
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- Rumänien
tritt dem 'Dreimächtepakt' bei, ebenso
Ungarn,
die Slowakei und
Bulgarien.
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- Am
17. April 1941
kapituliert Jugoslawien, später Griechenland.
Jugoslawien wird zerschlagen. Italien erhält die
dalmatinische Küste, Bulgarien erhält Makedonien,
Serbien wird unter deutsche Militärverwaltung
gestellt - alles Hindernisse auf dem Weg in die
Sowjetunion.
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Der Krieg
Deutschlands gegen die Sowjetunion 1941
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- 22. Juni 1941
3:15 Uhr: Angriff deutscher Truppen (3 Millionen
Soldaten) auf die Sowjetunion (Unternehmen Barbarossa).
Aufgrund des nicht vorgesehenen Balkanfeldzugs war der
Angriff um vier Wochen verschoben worden.
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- Operationsplan:
Vorstoß mit 3 Heeresgruppen, die jeweils einen Zielpunkt
hatten (Leningrad, Minsk-Smolensk und Kiew). Die russischen
Streitkräfte sollen innerhalb von drei Monaten eingekreist
werden, danach defensive Abschirmung. Die Heeresgruppe Mitte
sollte vor Moskau stehen bleiben.
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- Die ersten zwei Wochen verliefen nach
Plan. Erste Krise im August 1941: der Widerstand
verschärft sich, den Deutschen stehen 360 statt der 200
erwarteten russischen Divisionen gegenüber. Nur der
Heeresgruppe Mitte gelingen Einkesselungen.
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- August 1941:
Änderung des Operationsplans: Vorstoß gegen Moskau
sofort, nicht wie vorgesehen zuerst Einnahme von Kiew und
des Nordens. Dies führt zu einer riskanten Trennung der
Heerestruppen.
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- September 1941: Russische
Reservetruppen werden vor Moskau eingesetzt. Stalin
entblößte Ostfront (Japan!).
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- Ende November:
Panzertruppen kurz vor Moskau. Dann Schlammperiode - Frost -
erschwerter Vormarsch. Das Heer war nicht entsprechend
ausgerüstet.
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- Am
5./6. Dezember 1941 starke
russische Gegenoffensive. Deutsche Führungskrise.
Einrichtung der Winterstellung. Hitler entlässt Brauchitsch,
er übernimmt selbst die Oberleitung des Heeres.
|
- 8. Dezember 1941:
Weisung Hitlers: Beendigung der deutschen Offensive
in der Sowjetunion (Übergang zur Verteidigung).
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In diesem Zeitraum, genau
am 11. Dezember 1941, erklärte Hitler den
USA den
Krieg. Churchill schrieb später: "Jetzt hatten
wir den Krieg gewonnen. Der ganze Rest war nur noch die
sachgemäße Anwendung überwältigender Macht." |
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- 15. Dezember 1941:
Hitlers "Haltbefehl": Verbot jedes freiwilligen
Rückzugs; "Fanatischer Widerstand" wird gefordert.
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Der Vorstoß
Japans nach Süden 1940 / 1941
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- 22. September 1940: Angriff Japans auf
Indochina mit dem Ziel, China
(unter Tschiang Kai-Schek) von den Material- und
Geldlieferungen des Auslands abzuschneiden.
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Mit dem Angriff auf
Indochina bedroht Japan die Interessen aller
Kolonialmächte im Fernen Osten, die der USA an den
Philippinen, die Großbritanniens in Hongkong und Burma
sowie die der Niederlande im Malaiischen Archipel. Die
USA antworten mit einem Ausfuhrverbot fr Japan (Stahl,
Eisenschrott), um die japanische Kriegswirtschaft zu
treffen. |
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- 27. September 1940:
Dreimächtepakt Italien - Deutschland -
Japan
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Der deutsche
Außenminister Ribbentrop hofft, durch den Dreimächtepakt
die USA von einem Kriegseintritt abhalten zu können,
während Hitler darin ein Kampfmittel gegen
Großbritannien und die USA sieht. |
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- Februar 1941:
Verhandlungen mit Washington. Japan will auf Expansion
verzichten falls es freie Hand auf China bekommt. Die USA
besteht auf dem Status quo.
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- Als Deutschland am
22.6.1941 die
Sowjetunion angreift, war Japan überrascht. Ein japanischer
Angriff auf die Sowjetunion wird entschieden abgelehnt.
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Noch am Vorabend des
Krieges zwischen Deutschland und Russland hatte Japan
mit Moskau einen Neutralitätsvertrag
abgeschlossen (13.4.1941). (Dieser Vertrag sollte Japan
bis 1945 vor einem Zweifrontenkrieg bewahren!) |
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- Juli 1941:
Die Japaner dringen in Indochina ein. Vormarsch der
japanischen Truppen bis nach Thailand. Die Antwort
der USA ist ein vollständiges Embargo.. Japan verliert
dadurch 75% seines Außenhandels. Verhandlungen scheitern.
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- 29. November 1941: Die zivile
Regierung und das Militär Japans beschließen einen
Operationsplan: Nacheinander sollen die Philippinen,
Hongkong, die Malaiische Halbinsel, Burma und
Niederländisch-Indien besetzt werden.
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In den Augen Japans war
die Expansion notwendig, um in den Besitz der
lebensnotwendigen Rohstoffe zu kommen. Der
Entscheidungsprozess für eine Expansion war jedoch
äußerst langwierig. Schließlich folgte man dem
Argument, dass man die Entwicklung in Europa ausnutzen
sollte. |
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- 7. Dezember 1941:
Japanischer Angriff auf den US-Flottenstützpunkt
Pearl
Harbor. Keine Kriegserklärung. Von 15 Schlachtschiffen
werden fünf versenkt, drei schwer beschädigt.
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- Dezember 1941 - März 1942:
Der japanische Vorstoß nach Süden findet keinen ernsthaften
Widerstand. Nach schnellen Anfangserfolgen (Versenkung von
zwei englischen Schlachtschiffen im Golf von Siam, Fall von
Hongkong, Eroberung der Malaiischen Halbinsel, Einnahme
Singapurs, Besetzung Niederländisch-Indiens) kommt der
japanische Siegeszug erst in Burma zum Stehen. Japan ist an
der Grenze seiner kriegswirtschaftlichen
Leistungsfähigkeit.
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Japan war in Südostasien
in ein Machtvakuum vorgestoßen. Niederländer und
Franzosen waren wegen der Ereignisse in Europa nicht in
der Lage, ihren Kolonialbesitz zu verteidigen.
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Der
Zusammenschluss der Alliierten
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- Die USA hatten sich bei Ausbruch des
Krieges für neutral erklärt. Doch weitgehende Begünstigung
Großbritanniens. Bis November 1939 Verbot von
Waffenexport.
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Am 31. August 1935 hatten
die USA das erste Neutralitätsgesetz (bis 1937
folgten zwei weitere) verabschiedet. Ein
"unparteiisches Embargo" belegte alle
Kriegsbeteiligten mit einem totalen Rüstungsverbot für
amerikanische Rüstungsgüter. Alle Aggressoren der
folgenden vier Jahre hatten ein militärisches Eingreifen
der USA nicht zu befürchten. |
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- 'Cash- and Carry-Klausel' der USA
im Sommer 1940: Großbritannien konnte bei Barbezahlung und
eigenem Transport in den USA Waffen kaufen.
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- Am 8. Dezember 1940 fordert
Churchill in einem Brief an Präsident Roosevelt Geleitschutz
für die amerikanischen Lieferungen sowie 2000
Kampfflugzeuge. Am 24. Januar 1941 finden die ersten
geheimen Generalstabsbesprechungen zwischen Großbritannien
und den USA statt.
|
- Am 1. März 1941
tritt das 'Lend-Lease-Act' der USA in
Kraft. Der amerikanische Präsident wird ermächtigt,
Kriegsgerät zu verleihen oder zu verpachten
(Rüstungslieferung an die Alliierten).
|
- Nach dem Angriff der Deutschen auf die
Sowjetunion (22.6.1941) Hilfeangebot Großbritanniens an
die Sowjetunion - trotz Anti-Bolschewismus und trotz des
ursprünglich schlechten Verhältnisses.
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Überlegungen
Großbritanniens: Bei einer Niederlage der
Sowjetunion kann Deutschland auf die dortigen Rohstoffe
zugreifen. Dies würde eine Verschlechterung der Lage
bedeuten. |
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- 23. Juni 1941:
Hopkins-Sonderkommission der USA in Moskau: Zusage
amerikanischer Materiallieferungen (doch keine Panzer
und keine LKWs).
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- 12. Juli:
Englisch-sowjetischer Vertrag: Versprechen gegenseitiger
Hilfe. Stalin fordert zweite Front in Westeuropa.
Großbritannien ist dazu nicht in der Lage, die USA bleibt
neutral.
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- 30. Juli:
USA-Angebot an Sowjetunion, Kriegsmaterial zu liefern
|
- 14. August: "Atlantic-Charta":
Erklärung über die Kriegs- und Nachkriegsziele
Großbritanniens und der USA: Endgültige Vernichtung der
Nationalsozialisten, keine territorialen Veränderungen,
Selbstbestimmungsrecht der Völker, Freihandel, soziale
Sicherheit, internationales System der allgemeinen
Sicherheit. Im September 1941 unterzeichnete auch die
Sowjetunion die Charta.
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Nicht gelöstes
Problem: Stalin hatte einen Teil Polens annektiert
und bestand darauf, dass diese Erwerbungen nicht
rückgängig gemacht werden.
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- Angriff Japans auf Pearl Harbor am 7.
Dezember 1941 beseitigte die
isolationistische Position des amerikanischen Präsidenten
Franklin D. Roosevelt.
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Franklin Delano Roosevelt (*1882,
†1945), von 1933 bis 1945 Präsident der USA
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- Am
8. Dezember 1941 erklärte
Roosevelt Japan den Krieg. Am gleichen Tag tat dies auch
Großbritannien.
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- 22. Dezember:
Konferenz in Washington (Churchill und Roosevelt
treffen sich zum ersten mal): Einigung auf gemeinsame
Anstrengung, kein separater Sonderfrieden eines der beiden
Länder, gemeinsamer Generalstab (ohne Sowjets!). Einigung
auf "Hitler first" - erst danach Japan (Offensive im
Atlantik, Defensive im Pazifik).
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Die
militärische Wende in Europa 1942 / 1943
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- Der Russlandfeldzug bis zur Schlacht in Stalingrad
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- 5. März 1942: Hitler
befiehlt die Eroberung der Krim, der Halbinsel
Kertsch und Sewastopols.
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- 5. April: Weisung Hitlers
für eine Sommeroffensive in der Sowjetunion.
Ziele: Zugriff auf das Öl nördlich und südlich
des Kaukasus, Besetzung der unteren Wolga. Rasche
Raumgewinne. Um die Erfolge zu sichern, befiehlt
Hitler den Angriff auf Stalingrad.
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Schneller
Vormarsch der deutschen Truppen. Die Russen
weichen einer größeren Schlacht aus. |
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- 19. August: Angriff der 6.
Armee unter General Friedrich Paulus auf
Stalingrad.
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- Am
19. November beginnt
die sowjetische Armee eine Offensive zur Umzingelung
von Stalingrad. Wenige Tage später, am 23. November,
ist der Ring um Stalingrad geschlossen. 300.000
deutsche Soldaten sind eingekesselt.
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Schlacht um Stalingrad
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- Am
2. Februar 1943
kapitulieren die Reste der in Stalingrad
eingeschlossenen Armee. Diese Kapitulation ist der
politisch-psychologische Wendepunkt des Krieges.
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Adolf Hitler
erwies sich keinesfalls als "Größter Feldherr
aller Zeiten", wie er häufig - vielleicht
spöttisch - genannt wurde. Wie es mit seiner
Feldherrnkunst tatsächlich bestellt war, belegt
die Publikation "Die Ostfront 1943" des
Militärgeschichtlichen Forschungsamts (siehe
unter 'Literaturhinweisen').
Anlässlich einer der
zahllosen
Fehlentscheidungen heißt es dort: "Doch die
Generalität
resignierte immer mehr
angesichts der Interventionen Hitlers und führte
oft kopfschüttelnd seine sinnwidrigen Befehle
durch." Für diesen 'Gehorsam' gegenüber Hitler
mussten die Soldaten an der Front oft mit ihrem
Leben büßen. |
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- Januar 1941:
Bildung des deutschen Afrikakorps unter
General Erwin Rommel
zur Unterstützung der
italienischen Truppen, die im August und September
1940 Britisch-Somaliland und das Königreich Ägypten
besetzt hatten. Eine deutsch-italienische Offensive
führt im April zur Rückeroberung der Cyrenaika in
Nordafrika.
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- Juli 1942:
Rommel gelingt es, in Ägypten
El Alamein
zu
erreichen. Ziel ist, nach Syrien und dem Irak
vorzudringen und im Indischen Ozean die Verbindung
mit dem Verbündeten Japan aufzunehmen. Da der
Nachschub von Sizilien nach Tunis durch die
englische Flotte bedroht ist, entstehen große
Versorgungsprobleme.
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- Am 8. Oktober 1942 leitet
der englische General Montgomery von Ägypten her
einen Gegenangriff ein, der bis an die Grenze von
Tunis führt. Einen Monat später landen Briten und
Amerikaner an der atlantischen Westküste Marokkos
und in Algerien. 250.000 deutsche und italienische
Soldaten sind ohne jeden Nachschub in Tunesien
zusammengedrängt. Die Kapitulation erfolgt am 13.
Mai 1943.
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Die
militärische Wende im Pazifik
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- 1942 hat Japan seine territorialen
Ziele erreicht. Die Eroberungen
sollen gegen die USA und Großbritannien verteidigt werden.
Neues Ziel war nun die Vernichtung der britischen Ostflotte.
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- Die "Schlacht am Korallenmeer", eine See-
und Luftschlacht Anfang Mai 1942, bringt keine
Entscheidung.
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- 3.-7. Juni 1942:
Niederlage der japanischen Flotte bei den Midway-Inseln. Im
August geht die USA zur Offensive über.
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Wie das Scheitern
Deutschlands in Stalingrad bedeutet die Niederlage der
Japaner bei den Midway-Inseln einen Scheitelpunkt des
Zweiten Weltkriegs. |
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Die Konferenzen der Alliierten von Casablanca bis
Teheran
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- 14. - 25. Januar 1943:
Konferenz in Casablanca.
Stalin hatte die Einladung ausgeschlagen.
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- Deutschland und Italien
sollen zur bedingungslosen Kapitulation
aufgefordert werden (USA-Präsident
Roosevelt)
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- Planung der
Landung in
Nordfrankreich, Vorbereitung für die
Landung auf Sizilien
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| |
- Weitere Beschlüsse:
Geleitzüge über den Atlantik sollen von
Flugzeugträgern begleitet werden,
strategische Bombenoffensive auf Deutschland
zur Demoralisierung der Bevölkerung,
Verdopplung der Kriegsanstrengungen im
Pazifik, Verbesserung der Allianz mit der
Sowjetunion.
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- Im
Oktober 1943 treffen
sich in Moskau die Außenminister der Alliierten
(European Advisory Commission): Festlegung der
Grenzen der Besatzungszonen, Beschluss zur
Aburteilung der Kriegsverbrecher.
|
- Ende 1943: Gipfelkonferenz in
Teheran (Stalin,
Roosevelt, Churchill)
| |
- Entschluss, im Mai oder
Juni 1944 in Nordfrankreich zu landen.
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Winston Spencer
Churchill (*1874, †1965)
Bildquelle: TIME
news-Magazine
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- Roosevelt fordert den
Kriegseintritt der Sowjetunion gegen Japan.
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- Diskussion über die
zukünftige Behandlung Deutschlands:
Roosevelt schlägt Teilung in fünf Staaten
vor, dazu noch internationale Gebiete (z.B.
Ruhrgebiet). - Es kam zu keinem Entschluss.
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- Diskussion über das
politische Verhältnis zwischen Polen und der
Sowjetunion. Großbritannien wollte die
Vorkriegsgrenze wieder herstellen. Stalin
bestand auf dem Status quo. Die
"Westverschiebung Polens" wird geplant
(Entschädigung Polens auf Kosten
Deutschlands).
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Der Zusammenbruch Italiens
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- 10. Juni 1943:
Alliierte landen in Sizilien. Fast kein Widerstand.
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- 24. Juli:
In Rom tritt der "Große Faschistische Rat"
zusammen und erwirkt mit neunzehn gegen sieben
Stimmen die Absetzung Mussolinis. Neuer
Regierungschef wird Badoglio (auch ein
Faschist).
| |
Versuch
Italiens aus dem Krieg auszuscheiden
(schwierig weil deutsche Truppen in Italien
standen und die Italiener an vielen Fronten
vertreten waren). Bodoglio schließt einen
geheimen Waffenstillstand. Am
8. September
gibt Badoglio die Kapitulation Italiens bekannt.
Deutschland entwaffnet die italienische Armee. |
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- Am
11. September
erreichen
die Alliierten die italienische Landesgrenze.
Deutsche bleiben in Norditalien. Mussolini wird am
12.9. durch die SS befreit; er richtet eine
republikanisch-faschistische Regierung ein (die
jedoch kaum etwas zu sagen hat).
|
- Am
22. Januar 1944
landen
die Alliierten in Italien im Rücken der deutschen
Front in Italien bei Anzio. Am 4 Juni wird Rom
besetzt.
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Der
Zusammenbruch Deutschlands
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- Landung der Alliierten in
Nordfrankreich am 6. Juni 1944
(5000 Schiffe)
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- Hitler hatte auf die
Landung der Alliierten an der Nordküste
Frankreichs gehofft. Er war zuversichtlich,
die feindlichen Streitkräfte an der Küste
mit neuen Waffen (V1) schlagen zu können.
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- Die
Rüstung
Deutschlands steht auf dem absoluten
Höchststand (Index der Rüstungsproduktion zu
Beginn des Krieges = 100, im Juli 1944 =
322).
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- Juli 1944:
Bei vollkommener Luftherrschaft der Alliierten wird
der Verteidigungsring der Deutschen durchbrochen.
Landung auch in Südfrankreich. Befreiung von Paris.
Bis Ende Juli befinden sich etwa 1,5 Millionen
Amerikaner und Briten in Frankreich. Im
Oktober
1944 war Frankreich von deutschen Truppen
geräumt.
|
- Synchron zu den Aktionen der
Alliierten im Westen beginnt im Juni 1944 die
Sommeroffensive der Sowjetunion. Die
'Heeresgruppe Mitte' muss sich zurückziehen.
| |
- In diesen Zeitraum -
genau am 20. Juli 1944 - fällt das
Attentat auf Hitler. Der mutige Aufstand
war die letzte Tat der Anhänger der
monarchistischen Staatsform. Hitler, dem man
zum Schutz der eigenen Klasse zur Macht
verholfen hatte, sollte das Vaterland nicht
in den Untergang führen. Die Tötung des
Diktators misslingt.
| |
Der
20. Juli 1944 markiert den
tragischen Höhepunkt des militärischen
Widerstands im Dritten Reich.
Claus
Schenk Graf von Stauffenberg, seit
Juni 1944 Stabschef beim Befehlshaber
des Ersatzheeres, hatte Kontakte zu
zivilen Widerstandskreisen hergestellt
und seine Widerstandspläne mit Carl
Goerdeler, Ludwig Beck, Julius Leber,
mit Mitgliedern des Kreisauer Kreises
und vielen anderen abgestimmt. Von den
Verschwörern hatte nur er Zugang zur
"Wolfsschance", Hitlers
Hauptquartier nahe dem ostpreußischen
Rastenburg. Am 20. Juli gelang es ihm,
dort eine Bombe explodieren zu lassen.
Hitler überlebte, der Umsturzversuch
brach zusammen. Noch in der Nacht zum
21. Juli wurde Stauffenberg mit drei
seiner engsten Mitverschworenen
erschossen. In den kommenden Monaten
mussten noch mehrere Hundert Beteiligte
ihr Leben lassen.
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Claus
Schenk Graf von Stauffenberg
(* 15.11.1907, † 21.07.1944)
Foto:
Gedenkstätte Deutscher
Widerstand, Berlin
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- Im Sommer 1944 geschieht
- parallel zu den kriegerischen
Auseinandersetzungen - noch Schreckliches:
Hitler lässt ein halbe Million Juden aus
Ungarn deportieren und in den Gaskammern von
Auschwitz ermorden.
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Über die
'Judenverfolgung und Judenvernichtung
während des Zweiten Weltkriegs'
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- Ende 1944
waren die Alliierten an den Reichsgrenzen
Deutschlands. Ziel der Alliierten war die Einnahme
der Grenzbefestigung Hitlers, des Westwalls.
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- Letzte Gegenoffensive der
Deutschen (Ardennenoffensive). Alliierte
sollen eingekesselt werden. Alliierte sollten
eingekesselt werden. Offensive der deutschen Truppen
erzielt Geländegewinne, kam jedoch
Mitte Dezember
1944 bei Lüttich zum Stehen.
|
- Offensive der Sowjets an der
Weichsel. Am
25. April
1945 vereinigen sich amerikanische und
sowjetische Truppen.
|
- 30. April 1945: Selbstmord
Hitlers; Dönitz wird Reichspräsident,
Goebbels wird Reichskanzler.
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Das
Testament
Hitlers enthielt keine Ermächtigung zur
Kapitulation. Stattdessen heißt es dort, es möge
"zum Ehrbegriff des deutschen Offiziers gehören
..., dass Übergabe unmöglich sei...". Dönitz
verweigert den Befehl zum Untergang. |
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- 7. Mai 1945: Erste
Kapitulation in Reims. Stalin verlangte, dass
Kapitulation noch einmal in Berlin erfolgen sollte (9.5.1945).
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Die
Konferenzen von Jalta und Potsdam
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- Konferenz von Jalta (4. - 11.2.1945)
| |
- Einschätzung der
Alliierten, dass der Zusammenbruch
Deutschlands im Herbst 1945, derjenige
Japans Ende 1946 erfolgt. Auf diesen
Zeitrahmen waren alle Planungen bezogen.
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- Pläne zur Teilung
Deutschlands nach dem Krieg.
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- Nach der Niederlage
Deutschlands sollen Truppen der Alliierten
nach Ostchina verlagert werden.
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- Die Sowjetunion soll an
dem Krieg gegen Japan teilnehmen. Stalin
sagt Einmarsch in Japan drei Monate nach der
Beendigung des Westkrieges zu - falls seine
Forderungen erfüllt werden.
| |
Forderungen der Sowjetunion
(Geheimprotokoll):
Rückgabe der Gebiete, die
Russland 1904 an Japan verloren hatte,
ebenfalls Rückgabe der Kurileninseln,
Positionen auf chinesischem Territorium,
Eingliederung der baltischen Staaten.
|
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- Potsdamer Konferenz (17.7. - 2.8.1945)
| |
- Aus Washington kam der
neue US-Präsident
Harry S. Truman,
Nachfolger des am 12.4.1945 verstorbenen
Franklin D. Roosevelt. Großbritannien
war durch Premierminister
Winston
Churchill vertreten, der allerdings auf
dem Höhepunkt der Konferenz eine
Wahlniederlage erlitt und durch den Führer
der siegreichen Labour Party
Clement
Attlee ersetzt wurde.
Stalin war
als einziger Regierungschef seit
Kriegsbeginn Mitglied der
Anti-Hitler-Koalition.
|
| |
- Die
wichtigsten
Verabredungen der Potsdamer Konferenz
waren:
| |
-
Errichtung eines
Rats der Außenminister
der
fünf Hauptmächte (USA,
Großbritannien, Sowjetunion,
Frankreich und China) zur Lösung
ungelöster territorialer Fragen und
zur Beratung und Lösung der
deutschen Frage.
|
| |
-
Festlegung
politischer und wirtschaftlicher
Grundsätze für die Behandlung
Deutschlands in der Besatzungszeit.
Diese Grundsätze umfassten: Ausübung
der Regierungsgewalt durch die
Oberbefehlshaber der Streitkräfte
der vier Großmächte in ihren
Besatzungszonen und gemeinsam im
Alliierten Kontrollrat, völlige
Abrüstung und Entmilitarisierung,
Aufhebung aller
nationalsozialistischen Gesetze,
Entnazifizierung der Bevölkerung,
Demokratisierung der Justiz, der
Verwaltung und des öffentlichen
Lebens, Beschränkung der
Industriekapazität u. a.
|
| |
-
Reparationen:
Die Ansprüche der Siegermächte
sollten aus ihren Besatzungszonen
erfüllt werden. Darüber hinaus
sollte die Sowjetunion
Industrieausrüstungen und andere
Reparationsleistungen aus den
Westzonen erhalten.
|
| |
-
Königsberg und
das nördliche Ostpreußen fielen
("vorbehaltlich endgültiger
Friedensregelung" an die
Sowjetunion. Die Oder-Neiße-Linie
bildete ("bis zur endgültigen
Festlegung") die Westgrenze Polens.
|
|
|
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|
Der
Zusammenbruch Japans
|
|
- Plan der USA, zuerst die
Philippinen zu erobern. Militärisches Vorgehen:
'Springen' von Insel zu Insel, doch Mitte 1944 waren
die Truppen noch 3000 km von den Hauptinseln Japans
entfernt.
|
- April 1944:
Die USA erobert die Philippinen
|
- September 1944:
japanische Offensive in China und Burma
|
- Oktober 1944:
Bei der Landung einer Insel mittlerer Größe gerät
die amerikanische Flotte in eine Falle der Japaner.
Es kommt zur größten Schlacht in Ostasien. Einsatz
von Kamikaze-Fliegern (Kamikaze = göttlicher Wind).
Unentschiedener Ausgang.
|
- Mai 1945:
Niederlage der Japaner in Burma
|
- 6. August 1945:
Abwurf der Atombombe auf Hiroshima (50.000 -
80.000 Tote). Das japanische Kabinett will einen
Kompromissfrieden. Das japanische Militär
verharmlost die Katastrophe. (Die spätere
Entscheidung zur Kapitulation ist nicht aufgrund der
Atombombe gefallen!).
|
- 9. August 1945:
Die Sowjetunion tritt in den Krieg ein, am gleichen
Tag Abwurf einer Atombombe auf die Stadt Nagasaki.
|
- Der oberste Kriegsrat Japans,
bestehend aus sechs Personen, soll über die
Fortführung des Krieges entscheiden.
Abstimmungsergebnis: 3:3. Nun wird der
Kaiser
um seine Entscheidung gebeten. Die Position des
Kaisers ist nicht bekannt, doch am
10. August
1945 erfolgt ein
japanisches
Kapitulationsangebot.
|
- 14. August 1945:
Zweite kaiserliche Konferenz. Überzeugung der
Streitkräfte über ein erforderliches Kriegsende ist
schwierig. Rundfunkansprache des Kaisers (Tenno)
Hirohiro an das Volk: "Es ist die Zeit gekommen,
das Unerträgliche zu ertragen".
|
- 2. September 1945: Endgültige
Kapitulation Japans (Unterzeichnung der
Kapitulationsurkunde an Bord der "Missouri").
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Weltpolitische Trends
Die Großmächte am Vorabend des Kriegs
Der Krieg in Europa 1939/40
Der Krieg Deutschlands gegen die
Sowjetunion Der Vorstoß Japans nach
Süden 1941/42 Der
Zusammenschluss der Alliierten
Die militärische Wende in Europa 1942
Die militärische Wende im Pazifik
Die Konferenzen von Casablanca und Teheran
Der Zusammenbruch Italiens
Der Zusammenbruch Deutschlands
Die Konferenzen von Jalta und Potsdam
Der Zusammenbruch Japans
Literaturhinweise
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Literaturhinweise
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|
| Gruchmann, Lothar |
Vom Blitzkrieg zur
bedingungslosen Kapitulation. München 1991. |
| Hillgruber, Andreas |
Hitlers Strategie.
Politik und Kriegsführung 1940 - 1941. Bonn 1993. |
| Militärgeschichtliches
Forschungsamt (Hrsg.) |
Das Deutsche Reich und
der Zweite Weltkrieg. Band 8: Die Ostfront 1943/44.
München 2007. |
| Müller, Rolf-Dieter,
Überschär, Gerd R. |
Hitlers Krieg im Osten
1941 - 1945. Ein Forschungsbericht. Darmstadt 2000 |
|
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Allen
Schülern und Studenten, die gerade eine Prüfung zu bestehen
haben, wünschen wir viel Erfolg. Wir drücken auch die
Daumen für diejenigen, die eine Klausur schreiben müssen oder
eine Hausarbeit bzw. Referat anzufertigen haben. Hat Euch unsere
Seite bei der Vorbereitung oder bei der Informationssammlung
geholfen? Wir freuen uns über jeden Eintrag in
unser Gästebuch,
der uns über eine erfolgreiche Nutzung unserer Homepage
berichtet. Selbstverständlich nehmen wir auch Hinweise und
Verbesserungsvorschläge entgegen.
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Stand:
10. Jan. 2010
Copyright ©2010 Geschichts- und Kulturverein Köngen e.V.
Autor: Dieter Griesshaber |
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